Vorstellung
#1
Hallo an alle,

ich bin über das Buch von Jana Hauschild hierauf gestoßen. So ein Netzwerk, Austausch habe ich mir schon länger gewünscht! Der Titel trifft es auf den Kopf, genauso fühle ich mich! Ich habe auch jetzt seit über 10 Jahren erkannt, dass es sich bei dem 3 Jahre jüngeren Sohn meiner Eltern (Bruder kann ich nicht sagen, ich fühle mich mittlerweile als Einzelkind) um eine psychische Erkrankung handelt. Wir haben keinen Kontakt, damit komme ich nicht klar. 
Mich würde interessieren, wie ihr mit der Vergangenheit umgeht, wie ihr damit zurecht kommt und auch wie ihr manche Eigenschaften, die man sich angewöhnt wieder abgewöhnt bzw wie man wieder ein normales Alltagsleben sich aufbauen kann.

Viele Grüße an alle,
jcf45
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#2
Liebe® jcf45,

Dein Beitrag ist jetzt schon etwas älter, aber vielleicht liest Du meine Antwort trotzdem noch.

Ich habe eine Weile lang immer so etwas gedacht oder gesagt wie "mein sogenannter Bruder", weil ich auch nicht fand, dass ich tatsächlich einen Bruder gehabt hätte bzw. weil er zwar existiert, aber nicht DA ist und ein Kontakt mit ihm nicht möglich ist. Jedenfalls nicht in der Realität, die ich mit anderen teile...

Du hast gefragt, wie man mit der Vergangenheit klarkommt. Die Dinge, die ich damals furchtbar fand, betrauere ich heute manchmal - immerhin konnte man damals noch mit ihm reden, das geht heute weniger denn je. Manches überlebt sich dann irgendwie von selbst. Ansonsten, woran ich mich immer gehalten habe: Das eigene Leben leben. Dir so viel es geht selbst aufbauen an Halt und Unterstützung und Austausch und Interessen und Dingen, die Dir Freude machen, Familie, Beruf, Freundschaften....

Wie kam es bei Euch, dass es keinen Kontakt gibt?

LG Hannah
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  Vorstellung werwoiss 0 900 22.02.2020, 10:51
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